Elbsegler und Co. – der Mode-Trend 2016

Der Elbsegler – immer häufiger sieht man ihn auf den Köpfen junger, modebewusster Städter, die aus dieser traditionellen hanseatischen Schirmmütze einen echten Modetrend machen.

Bereits im Herbst 2015 sah Leni von Featherlight.de den Trend zum Elbsegler voraus

Bereits im Herbst 2015 sah Leni von Featherlight.de den Elbsegler-Trend voraus

Dabei kommt der Elbsegler ursprünglich aus der Seefahrt und wurde in Norddeutschland vornehmlich von Seeleuten getragen. Um die Kopfbedeckung besonders robust zu machen, wurde auf Leder, Seetuch oder Wollfilz zurückgegriffen. Heute kommt der Elbsegler meist etwas leichter daher.

An der klassischen Form des Elbseglers, einer schlichten, niedrigen Seemannsmütze aus schwarzem oder dunkelblauem Marinetuch, hat sich natürlich nichts geändert. Sie hat einen ca. drei Zentimeter hohen Rand und ist mit einer Zierkordel oder – authentischer – mit einem ledernen Sturmriemen vorne am Mützensteg versehen. Unter das Kinn gezogen, wird mit dem Riemen dem Elbsegler auch bei Wind und Wetter Halt gegeben.

Jedoch ist der Elbsegler mehr als eine kultige Kopfbedeckung. Mit einem Elbsegler verkörpert man hanseatisches Understatement ebenso, wie die Weltoffenheit der Seefahrer vergangener Tage. Deshalb ist der Elbsegler aber keineswegs angestaubt oder gar altmodisch. Ganz im Gegenteil, der Elbsegler ist voll im Trend und gehört mittlerweile zum Streetstyle echter Individualisten – die Hingucker für Frauen und Männern findet man hier bei HamburgHats.de in Großer Auswahl und zu günstigen Preisen.

Also, volle Fahrt voraus für den Elbsegler!

Aber auch andere traditionelle Schirmmützen liegen voll im Trend

Die Prinz-Heinrich-Mütze z. B. geht auf die Mütze des Kaiserlichen Yacht-Clubs zurück, die wiederum an die Uniform-Mütze der kaiserlichen Marine angelehnt war. Benannt wurde sie nach dem kaiserlich-deutschen Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen (1862–1929), dem jüngeren Bruder Kaiser Wilhelms II. Der Mützenkörper, der früher aus reiner Wolle bestand, enthält heute oft auch Kunstfaseranteile. Seit den 1950er Jahren werden Prinz-Heinrich-Mützen auch aus Cord gefertigt.

Die Elblotsen-Mütze oder der Elblotse, also die eigentliche Helmut-Schmidt-Mütze wurde seinerzeit für die Hamburger Lotsen gefertigt. Mit ihrem hohen Mützensteg und dem kleinen Mützendeckel, und dem Mützenschirm, der mit Eichenlaub besetzt ist sieht sie der Prinz-Heinrich-Mütze sehr ähnlich, Deren Kennzeichen, die sie von anderen ähnlichen Mützen, wie u. a. den Schiffermützen, unterscheidet, ihr hoher Steg und der steife, ebenfalls verhältnismäßig kleine Mützendeckel ist, dessen Durchmesser ist nur unwesentlich größer als der des Stegs ist und  der zu allen Seiten etwa gleich groß ausgeprägt ist. Die Mützenkordel der Elblotsen-Mütze wie der Prinz-Heinrich-Mütze kann gedreht oder geflochten sein. Farblich bewegen sich diese Mützen üblicherweise zwischen dunkelblau und grau bis schwarz.

Diese Schiffermützen, zu denen auch der bekannte Elbsegler gehört, sind Schirmmützen aus Tuch (Wolle, heute durchsetzt mit Kunstfaser), Leder oder Kunstleder, die seit jeher gern von Seeleuten getragen wurden, sich aber heute auch bei modebewussten Leuten als Trend-Accessoire wieder durchsetzen.